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Wir haben ihn am 10.November 2007 bei einem Züchter in Holland als 8Wochen alten Welpen mit einem Gewicht von gerade mal 5Kg abgeholt. Er war einer von 5 Geschwistern, die alle am 10.09.2007 geboren wurden..
Das hier ist der Papa
und das ist die Mama
So sahen er und seine Geschwister direkt nach der Geburt aus.
Jetzt aber ab an die Milchbar
Das ist Balu mit 4 Wochen
zum ersten Mal mit Leine (7Wochen)
das erste Mal baden und föhnen (8Wochen)

endlich haben wir ihn bei uns zuhause (8Wochen)
und 2 Tage später ist er schon frech wie Rotz
12 Wochen und schläft in den verbogensten Stellungen Diese verdammten Paparazzi. Fotographieren einen doch tatsächlich im Schlaf.
14 Wochen Entweder er schläft, oder er verwüstet die Wohnung.
15 Wochen So langsam sieht man was mal aus ihm wird
19 Wochen. Klasse wir haben Besuch und ich bin der Hahn im Korb
22 Wochen Wartet ab bis ich groß bin. Dann knutsch ich euch alle. Ob ihr wollt oder nicht.
7Monate alt und 42Kg schwer. Es gibt nichts mehr was vor mir sicher ist und ich lerne ständig dazu. Wenn ich morgens allein bin und mir ist langweilig, schnapp ich mir die Fernbedienung und schalte mir den Fernseher an. Wenn Herrchen nicht am Computer sitzt, klettere ich auf seinen Bürosessel. Dabei dreht sich das Ding wie ein Brummkreisel. Macht riesig Spass.
So, nun bin ich ein Jahr alt und jeder Besuch wird von mir geknutscht. Ob er will oder nicht.
Schmusen mit Papa und Mama
Für Die Neufundländerfreunde die es interessiert, seht ihr hier wie er sich gewichtsmäßig entwickelt
Ursprung, Wesen und Verwendung der Rasse
Seinen Ursprung hat der Neufundländer auf der Insel Neufundland, die diesem einzigartigen Hund seinen Namen gegeben hat. Neufundland ist der Atlantikküste Kanadas vorgelagert und hat eine nahezu halb so große Fläche wie unsere alten Bundesländer, wird aber nur von etwa einer halben Million Menschen bevölkert. Die meisten Bewohner Neufundlands leben heute noch, direkt oder indirekt, vom Fischfang oder von der Robbenjagd.
In alten Überlieferungen findet man Hinweise auf einen Hund vom Typ “Tibetmastiff‘, der die Indianer begleitete und ihre Lasten zog. Auch die Wikinger hatten 4000 Jahre später – 1001 n. Chr. - „Bärenhunde“ bei sich und vermutlich liegt hier die Grundlage des heutigen Neufundländers. Fischfangschiffe, die die Häfen Neufundlands besuchten und Hunde mitführten, bildeten sicher die Grundlage des heutigen Neufundländers. Der Neufundländer, der erstmals im 18. Jahrhundert von einem englischen Kapitän namens Cartwright als "Neufundländer" erwähnt wurde, diente den Fischern auf Neufundland als Arbeitstier.
In seiner ursprünglichen Verwendung zog der Neufundlandhund als treuer Freund der Fischer die Fischkarren oder im Winter die Schlitten. Beim Fischfang half er, die Fischernetze auszulegen und einzuholen sowie die Fischerboote an Land zu ziehen. Bedingt durch die vielen Stürme an den Küsten Neufundlands waren häufig Rettungsversuche notwendig. Der Neufundländer hatte dabei die Aufgabe, zu den gestrandeten Schiffen zu schwimmen und eine Leinenverbindung zu den Rettungsmannschaften herzustellen. Eine große Zahl von Menschen verdankte diesen Hunden so das Leben. Dieser Instinkt für Wasserarbeit ist dem Neufundländer bis heute erhalten geblieben.
Logischerweise erfordert der Einsatz für solche Aufgaben einen kräftigen, muskulösen, knochenstarken und großen Hund, der jedoch alles andere als plump ist. Trotz der Schulterhöhe von etwa 70 cm und einem Gewicht von mehr als 60 kg beim Rüden und einer Schulterhöhe von etwa 65 cm und einem Gewicht von ca. 50 kg bei der Hündin, handelt es sich beim Neufundländer um einen sehr beweglichen und harmonisch aufgebauten Hund von typisch bärenhaften Aussehen. Europäische Seefahrer brachten diese Hunde im 19. Jahrhundert dann mit nach Europa. Im Jahre 1886 wurde in England der "The Newfoundland Club" als erster Zuchtverein für diese Rasse gegründet, einer der ältesten englischen Hundevereine. Da die Insel Neufundland bis zum Jahre 1947 eine Kronkolonie Großbritanniens war, gilt England als Gründungsland des Neufundländers als Rassehund, während Kanada heute als Heimat- oder Ursprungsland bezeichnet wird. Im Jahre 1893 gründeten engagierte Neufundländerfreunde auch in Deutschland (München) den ersten Zuchtklub für diese exklusive Rasse unter dem Namen "Neufundländerclub für den Continent" - dessen Rechtsnachfolger der heutige "Deutsche Neufundländer Klub" .
Seine "seemännische" Vergangenheit wird bis heute in den zahlreichen Wasserarbeitsgruppen, ob in Europa oder in Amerika gepflegt. Dort wird er zum Wasserrettungshund augebildet und später im Seenotrettungsdienst und zur Strandrettung von Ertrinkenden eingesetzt.Wasserrettungshunde entwickeln unglaubliche Kraft und Ausdauer. Sie können ganze Boote hinter sich herziehen und Ertrinkende auch völlig ohne fremde Hilfe retten. Ihr einzigartiges Gespür für die Strömung hilft ihnen dabei. Denn nicht immer ist der direkteste Weg zum Ufer auch der schnellste. Der Hund nutzt die Strömung im Wasser so geschickt für sich, dass er in kürzester Zeit an Land kommt. Auch wenn dies für den Menschen zunächst wie ein Umweg aussieht. Ein optimales Kraft - Zeit -Management.In den vergangenen Jahren haben Neufundländer allein an der italienischen Mittelmeerküste auf diese Weise über 50 Menschenleben gerettet.
Wegen seines sanften und ausgeglichenen Wesens mit sehr hoher Reizschwelle wird der Neufundländer auch mit Erfolg als Blindenführer eingesetzt. Er neigt wenig zum Wildern und schließt mit anderen Tieren schnell und gerne Freundschaft. Anderen Hunden gegenüber ist er nervenstark und friedfertig. Trotzdem muss so ein großer und kraftvoller Hund auch erzogen werden, liebevoll aber konsequent. Aufgrund seiner ‚starken‘ Persönlichkeit kann er nämlich einen ordentlichen Dickkopf besitzen. Sehr wichtig ist, dass der Neufundländer als Familienhund von Anfang an einen engen Kontakt zu seinen Menschen hat. Keinesfalls ist er ein Zwingerhund. Der dauernde Kontakt, das "Dabeisein", wenn auch nur mit den Augen, ist für den Hund das Wichtigste. Die größte Freude kann man ihm jedoch machen, wenn man ihm auf einem langen Spaziergang die Gelegenheit zum Schwimmen und Tauchen gibt. Wie übrigens bei allen langhaarigen Hunden benötigt das wetterfeste, dichte Fell des Neufundländers eine regelmäßige und intensive Fellpflege.
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