Siegfried Niemeyer

Obere Waldpark Str. 20

75239 Eisingen

Tel. 07232-383203

www.garnelenaquarium.de

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Zwerggarnelen und andere Wirbellose aus Siegfried`s Hobbyzucht. Die Zwerggarnelen und ihre Vermehrung, Vergesellschaftung von Zwerggarnelen, Futtertips für Zwerggarnelen, Algenbekämpfung mit Zwerggarnelen, Crystal Red, Red Fire Zwerggarnele, Bienengarnele, Hummelgarnele, Tigergarnele, Algengarnele, Tüpfelgarnele und, und, und. Alles über Haltung und Zucht im Garnelenaquarium.

Was bringt Zwerggarnelen zur Vermehrung?

Grundsätzlich muss man wissen, dass sich die Garnelenweibchen nur kurz nach der Häutung begatten lassen. Also ist auch die erfolgreiche Häutung die Voraussetzung zur Zucht.
Eine Garnele kann sich nur häuten, wenn sie wächst. Dazu gehört nun mal das sie die richtige Nahrung in ausreichender Menge bekommt. Außerdem müssen die Wasserparameter stimmen und bestimmte Mineralien in ausreichender Menge vorhanden sein. Funktioniert die Häutung nicht richtig, bleiben die Garnelen in der schon aufgeplatzten Hülle (Carapax) stecken und verenden. Oft sterben sie auch direkt nach Abwerfen der alten Haut, weil sich darunter noch keine ausreichende neue Haut gebildet hat.
Aus diesem Grund habe ich mit verschiedenen rein biologischen Mineralstoffen experimentiert, bis ich eine Mineralienmischung heraus gefunden habe, die diese Häutungsprobleme beseitigt. Ich nenne sie Carapax-Protect. Siehe Bild unten. Ein halber Teelöffel auf 100L alle 6 Wochen reicht dabei vollkommen aus. 50g reichen also für ca. 100 Dosierungen je 100L Wasser. Wer etwas davon haben möchte, kann mir einfach eine Mail schicken.
Außerdem hat sich die Zugabe von Erlenzäpfchen (Siehe Bild unten) sehr bewährt. Durch die Abgabe von verschiedenen Huminsäuren fördern sie die Laichbereitschaft und vermindern gleichzeitig die Keimdichte im Aquariumwasser. Wer selbst keine sammeln möchte kann gern welche von mir bekommen.
Genau wie bei den Fischen gibt es auch bei den Garnelen Arten die weiches, saures Wasser brauchen und Arten die hartes, alkalisches Wasser wollen. Eine weitere Voraussetzung zur erfolgreichen Häutung ist ein ausreichender Sauerstoffgehalt im Aquarienwasser. Dazu sollte man wissen, dass viele Garnelenarten ursprünglich aus Bächen mit entsprechend hohem Sauerstoffgehalt stammen.
Stimmen alle diese Voraussetzungen kommt es mit Sicherheit zur Häutung und auch zur Befruchtung. Bei den meisten Arten schlüpfen dann nach etwa 3-4 Wochen die Jungen aus den Eiern, die das Muttertier an den hinteren Schwimmfüßen angeklebt hatte.
In diesem Moment gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder es sind fertig entwickelte Junge, wie z. B. bei Bienen oder Red Fire Garnelen oder es sind Larven wie z. B. bei der Amano-Garnele.

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